Auf nichts Unumstößliches stoßen Leserinnen und Leser in diesem Blog. Alles ist Überlegung, nichts Überlegenheit. Standpunkte sind springende Punkte und Punktlandungen selten.
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Mittwoch, 12. Februar 2014

Märkische Schweiz

Mal wieder unterwegs. Tagestour. Wozu? Um das Leben trotz am Wegrand lauernder Gefahr, wenngleich nicht in vollen Zügen, so doch - ihr entkommend - auf dem Fahrrad zu genießen.


Schlossruinen – diese wird in Prötzel überwuchert – sind das Idyll schlechthin.


Auf dem Weg nach Prädikow grüße ich Bauer und Bäuerin.


Dem Wächter falle ich nicht negativ auf, er lässt mich passieren.


Nach Ihlow geht es statt auf dem touristisch aufgepäppelten Radweg direkt durch den Wald. Die Beschaffenheit des Weges lässt mich vermuten, dass hier sonst Träcker fahren.


Wie der Weg, so das Gefährt: verklumpter Matsch zwischen Reifen und Schutzblech.


Pause in Ihlow und dann zeigt mir das Ortsausgangsschild, in welche Richtung, aber nicht, wohin der weitere Weg führt. Sehr geheimnisvoll.


Einige Kilometer weiter erfahre ich es.


Poetisch sind Wurzeln, 


Bächlein,


Sitzmöbel.


Dann der Buckower Schermützelsee. Einen poetischeren Vogel als den Schwan gibt es wohl kaum.


Theater.


Wassermühle.


Allmählich wird es dunkel.


Mein letztes heutiges Ziel ist die Pyramide von Garzau. Den Ort erreiche ich, kann allerdings keine Pyramide mehr sehen, nur noch das Schild, das auf sie hinweist – angestrahlt vom Fahrradscheinwerfer. Mein Rad und mich umgibt Finsternis.


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