"Glimpf" gibt es im aktiven Wortschatz nicht mehr.
Man kann etwas oder jemanden durch schlechtere als der Wahrheit entsprechende Darstellung verunglimpfen. Oder eine Sache kann glimpflich ausgehen, dann hat sie ein besseres als das vorab befürchtete böse Ende genommen.
Das mittelhochdeutsche ge-limpf, -linpf, glimpf (stswM) bedeutet (gutes) Benehmen oder Gebahren, Anstand, Angemessenheit.
Substantivisch ohne Prä- und Suffixe wird "Glimpf" allerdings schon längst nicht mehr benutzt. Moderne Menschen haben keinen Glimpf!
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